(Was Frauen wissen sollten, bevor sie Kinder kriegen) – Solidarität

Verena von mamaberlin hat bei EditionF einen Artikel veröffentlicht: Was Frauen wissen sollten, bevor sie Kinder kriegen.

Auch ich durfte Anregungen zum Thema beitragen. Meine Forderung lautet: Act like Sisters! Lest rein und sagt, was ihr denkt.

together

Ich möchte die Gelegenheit nutzen ein wenig mehr auf diesen Aspekt einzugehen.

Ich bin überzeugt, unsere Leben wären viel leichter, wenn wir wohlwollender miteinander umgehen würden. Wir sollten nicht nur unseren Freundinnen gegenüber unterstützend sein, sondern auch anderen Müttern. Ebenso anderen Frauen. Eigentlich allen Menschen, aber das ist natürlich ein großes Vorhaben. Also fangen wir vielleicht mit den anderen Müttern an. Dafür gibt es ein großes Wort – es heißt Solidarität.

Wir alle kennen das gute Gefühl, Unterstützung zu erfahren. Meistens sind es Freundinnen, mit denen uns Emotionen von Wohlwollen und Solidarität verbinden. Wir sind für sie da, sie ebenso für uns. Den Frauen, die uns nahe sind, nehmen wir auch kleine Schwächen nicht übel. Die meisten anderen Mütter betrachten wir jedoch mit kritischen Augen. Woran liegt das?

Wir sind uns nie wirklich sicher, ob wir den richtigen Weg gehen, die richtigen Entscheidungen treffen. Ist es ok, mein Kind in die Krippe zu geben? Über die Stay-at-Home Mama zu lästern, stärkt meine Position, denn es wertet ihre ab. Wieso stillt die ihr Kind so lange – wie kann sie nur die Flasche geben! Tragen, das ist doch vorsintflutlich – warum stehen die mit ihren Kinderwagen ständig um Weg herum? usw. usf.

Was hilft dagegen?

Der erste Schritt ist, zu den eigenen Entscheidungen zu stehen. Es gibt nicht nur einen richtigen Weg. Viele Wege führen nach Rom. Leben und leben lassen. Das hört sich banal an, doch das ist es nicht. Es bedeutet, dein Denken, deine Haltung anderen gegenüber grundlegend zu ändern. Lieber wohlwollend, als neidisch sein. Hilfsbereit, statt misstrauisch. Kannst du der Oma den Einkauf ein kleines Stück tragen? Hast du ein paar Cent für den Bettler übrig? Bückst du dich, wenn die Mutter mit den Armen voller Kind und Einkäufe etwas fallenlässt? Nimmst du das Kind der anderen Single-Mama für einen Nachmittag mit auf den Spielplatz, weil sie wirklich erschöpft aussieht, und du gerade Ressourcen hast? Schenkst du die zu klein gewordenen Kleider weiter?

Und wenn man dann ausgenutzt wird? Wenn man freundlich ist, und der andere ist es nicht? 

Du tust diese Dinge nicht wegen der anderen, sondern weil sie richtig sind. Weil du selbst möchte, dass man dich so behandelt. Und weil du ahnst, dass alles im Leben zurückkommt.

Ja, es fängt schon in der Schule an. Zickenkrieg, Mobbing und Ellenbogen. Unser Denken ist krank, denn das Miteinander, die Solidarität wurde ausradiert. Hier habe ich einen tollen Artikel über dieses „Massendenken“ gelesen (Kreativdenken vs. Konkurrenzdenken), das im Endeffekt nur für sorgt, das wir selbst beschränkt und unglücklich leben, anstatt die Fülle des Lebens erfahren zu können.

Ich höre dich lachen: Fülle? ich weiß nicht einmal, ob ich in meinen Job zurück kann, der Kleine ist schon die dritte Woche krank und die Nachzahlung kann ich beim besten Willen nicht stemmen!

Genau jetzt ist die perfekte Gelegenheit, diese Herausforderung zu meistern. Denn unsere Leben wären leichter, wenn wir alle wohlwollender miteinander umgehen würden. Und jemand muss doch damit anfangen! Lass es uns sein!

Please follow and like us:
RSS
Follow by Email
Facebook
Facebook
Google+
Google+
http://alleinerziehend-erfolgreich.de/solidaritaet/
Twitter
SHARE

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.