Als ich eines Morgens mich selbst traf (Kleiner Roman für zwischendurch)

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Als ich eines Morgens mich selbst traf (bei amazon)

Wenn du auf der Suche nach einem kurzweiligen Roman bist, in dem du in manchen Situationen auch dich als Single Mama wiederfindet, dann ist „Als ich eines Morgens mich selbst traf“ vielleicht das richtige Buch für dich. Wenn du Kindle Unlimited hast, kannst du es auch gratis lesen.

Die Geschichte: Die alleinerziehende Annika trifft eines Morgens in der Küche – sich selbst. Kaffee kochend und Kinderbrote schmierend, und ist selbstverständlich schockiert. Noch glaubt sie an eine Halluzination, doch sie kann „die Andere“ berühren, mit ihr sprechen und als sie vom Kindergarten zurückkommt, ist sie immer noch da! Schnell wird ihr klar, es handelt sich nicht um eine Geistesstörung, sondern das Universum hat ihr tatsächlich einen Wunsch erfüllt – nämlich den, es möge sie bitte zweimal geben, damit sie ihren Alltag besser auf die Reihe bekommt. Anfänglich klappt dieser Plan auch ganz gut, beide Annikas teilen sich sie Hausarbeit, die freiberuflichen Jobs und die Kinderbetreuung, und Annika 1 lernt sogar einen tollen Mann kennen, mit dem sie die Liebe wieder entdeckt. Auch das Versteckspiel vor den Kindern und Nachbarn klappt zumeist recht gut, auch wenn manche brenzliche Situation entsteht. Leider entwickelt sich „die Andere“ in eine ganz und gar unschöne Richtung, und es kommt zum Eklat, der eskaliert. Wie, das verrate ich natürlich nicht.

Die Sprache: Locker, flüssig und ohne große Anstrengungen zu lesen. Ich hatte das Buch an einem Abend durch und fühlte mich unterhalten und auch amüsiert.

Kritik: Man sollte nicht erwarten, dass ein tieferer philosophischer Sinn hinter der Doppelung der Person steht. Es ist definitiv kein Buch zum Nachdenken, es dient der Unterhaltung. Dennoch schafft es „Vanessa Mansini“, mit unerwarteten Wendungen Spannung zu erzeugen, und überzeugt mit einer manchmal überraschenden Absurdität.

Die Autorin: Ist eigentlich ein Mann. Michael Meisheit schreibt Frauenliteratur, die wahrscheinlich niemand kaufen würde, wenn sein Name auf dem Cover stünde. Er macht jedoch kein Geheimnis aus seiner zweiten Identität – hier findet ihr sein Blog.

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Heute gelesen: Kind und Beruf – Probleme, Probleme?

Work life balance versus Overworked business woman

Ja, es sollte sich etwas ändern in Deutschland

Vielleicht 30 Stunden für alle, mutige Arbeitgeber, die Müttern auch etwas zutrauen und vor allem, Verantwortung übernehmen. Aber auch wir müssen etwas an unserer Einstellung ändern. Nicht mit gesenkten Schultern zum Vorstellungsgespräch gehen und annehmen, wir bekämen einen Job sowieso nicht, weil wir Mütter sind. Das impliziert ja quasi die Annahme, alle anderen bekämen immer jeden Job, und das ist natürlich nicht so. Der ideale Arbeitnehmer – die eierlegende Wollmilchsau – existiert sowieso nur in der Phantasie mancher Chefs, und die sind manchmal einfach Arschlöcher. Besonders wenn sie die Mutterschaft als Vorwand nehmen, jemanden loszuwerden/gar nicht erst einzustellen. Aber will man einen solchen Chef? Bei dem man Angst haben muss, den Arbeitsplatz vorzeitig zu verlassen, obwohl der Junior sich gerade den Vorderzahn ausgeschlagen hat und die Mama jetzt wirklich braucht?

Worst Case? Oder Chancen?

Natürlich hat man Angst vor dem worst case. Und wenn dieser eintrifft, und man ohne Job dasteht? Dann sollte man die Schultern straffen und die Chance zur Neuorientierung nutzen. Sich weiterbilden, Schulabschlüsse nachholen, ein Fernstudium anfangen, alte Ressourcen aktivieren oder sich selbstständig machen. Denn aus der Bewegung schöpft man Kraft und Hoffnung, und man kann dem nächsten Arbeitgeber zeigen, dass man findig und engagiert ist und sein Leben anpackt. So wie man auch den Job anpacken wird.

Leider lesen wir meist nur von der Benachteiligung von Müttern im Beruf. Das schwächt aber unser Selbstbild und lässt uns vor Angst erstarren. Natürlich, wenn man zufrieden ist hebt man seltener die Stimme, und wer sich benachteiligt fühlt hat mehr Grund, sich öffentlich zu äußern. Das hilft uns aber nicht, erfolgreich zu sein. Vielleicht liegt ja eine riesige Chance darin, dass wir einen neuen Weg einschlagen müssen , weil uns ein anderer versperrt bleibt!

Und für etwas Aufmunterung und positive Impulse klick mal die folgenden links:

Heute gelesen:

littlebinh plädiert dafür, dass wir bei Arbeitgebern viel selbstverständlicher mit dem Thema Kinder umgehen sollen

Achtung,Mama! macht darauf aufmerksam, dass wir das defizitäre Bild arbeitender Mütter selbst verinnerlichen und berichtet Hier von ihrer Torschlusspanik während der Elternzeit

Smart Mama ist der Blog einer Mama und Rechtsanwältin, die ganz viele tolle Tipps zu rechtlichen Fragen hat. Lies hier nach, wie du dich in der Elternzeit rechtssicher selbstständig machen kannst.

Svenja von meinesvenja ermutigt hier im Interview bei networkingmum, seine beruflichen Träume zu verwirklichen (Wie finde ich heraus, was das ist? Wie werde ich mein ängstliches „Aber“ los?) und rückt den Begriff „Karriere“ zurecht.

Und hier ist ein ganz tolles Projekt ganz nach meinem Geschmack: Karriere mit Kind. 100 Probleme – 100 Lösungen

Bevor wir die Welt ändern, ändern wir uns selbst. Und ändern dadurch die Welt.

 

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Einfaches Leben: Als Alleinerziehende die Not zur Tugend machen

Grob überschlagen würde ich meinen, dass uns Alleinerziehenden drei Dinge am meisten fehlen: Zeit, Gelassenheit und Geld. Auf den letzten Aspekt möchte ich heute eingehen und einen Vorschlag machen, wie aus der Not eine Tugend werden kann. Es ist natürlich gut möglich, dass du einen gut bezahlten Job oder reichlich Rücklagen aus deiner Zeit vor dem Allein-Erziehen hast – aber vielleicht kann der Beitrag für dich dennoch interessant sein.

Man liest immer wieder, allein erziehen sei in Deutschland ein Armutsrisiko. Diese Statistiken und Meinungen tragen dazu bei, das Gefühl von Mangel in uns weiter zu nähren. Ich fühle mich nicht mit Mängeln behaftet, auch wenn meine Wohnung kleiner ist als die anderer, ich viele Dinge gar nicht besitze, die für andere wichtig sind und ich meist ein Paar Schuhe trage, bis es nicht mehr geht. Ich bin dennoch von Dankbarkeit erfüllt, wenn ich abends im Bett liege – denn ich habe ein Dach über dem Kopf, eine warme Decke und fließendes, sauberes Wasser.Glück – Konsum

Ganz objektiv betrachtet ist es nämlich so, dass es in Deutschland eine relative Armut geben kann, also eine, die sich aus dem Vergleich mit anderen ergibt (in Relation gesetzt hat man weniger) aber sehr selten eine absolute Armut – wenn jemand also wirklich nichts hat, kein Dach über dem Kopf, kein Essen, keine medizinische Versorgung. Der Lebensstandard ist hier mittlerweile so hoch, dass selbst gebrauchte Dinge, die durch stetigen Konsum permanent anfallen, einen sehr hohen Standard haben. Was absolut von Vorteil ist, wenn man gern und oft gebrauchte Sachen kauft – und ich liebe 2nd Hand, weil es nicht nur ökologisch ist, sondern auch preiswert. Ich kenne Frauen, die eine echt schicke Geschirrsammlung haben, die dekorativ in speziellen Regalen drapiert wurde. Ich hatte niemals teures Geschirr, und das ist auch besser so – Geschirr hat in einem Haushalt mit kleinen Kindern doch eine recht kurze Lebensdauer.

Die Dinge und ihr Wert – Mein Schlüsselmoment

Ich habe mir früher viele Gedanken um das Geld gemacht. Mir war beim Weihnachts-Shopping zum Heulen, weil ich all die tollen Dinge nicht für meine Kinder kaufen konnte. Ich hatte noch nie eine geile Einbauküche mit glänzenden Fronten und sanft schließenden Einschüben, und so Extra-Körbchen für die Topfdeckel. Ich musste von Hand spülen, weil mir mein Geschirrspüler im Zuge einer Entmietung von den neuen Hausbesitzern geklaut wurde. Ich war wirklich ein armes Ding. Und dann sah ich einen Fernsehbericht über die Jahrhundertflut 2002. Verzweifelte Menschen, denen die Wassermassen alles genommen hatten – der gesamte Besitz war zerstört. Das Haus, vielleicht jahrelang erspart, unbewohnbar. Spielzeuge, Einbauküchen und Geschirrspüler – alles Müll. Und mir wurde klar, wie vergänglich all die Dinge eigentlich waren, nach denen ich mich sehnte. Wie schnell man alles verlieren kann – und das machte die Dinge für mich weniger erstrebenswert.

Das Konzept: Einfaches Leben

Es ist natürlich gemein, wenn man gezwungen ist, auf viele Dinge zu verzichten, die man sonst hätte oder gern haben möchte, nur weil man alleinerziehend ist. Es kann aber auch eine riesige Chance sein, sich dem Konzept Einfaches Leben zuzuwenden und Erfahrungen zu machen, die einem sonst verwehrt blieben. Zum Beispiel diese:

Nicht der Mensch ist glücklich, der am meisten besitzt, sondern der, welcher am wenigsten braucht. Wer mit nichts zufrieden ist, der besitzt alles. Diogenes

Diogenes wurde um 410 v.Chr. geboren und zählte zu den Kynikern, einer Gruppe von Denkern, welche die Selbstgenügsamkeit propagierten. Er schlief öfter in einem Vorratsfass. Freiwillig.

Aber auch Sokrates soll bei einem Gang über den Markt gesagt haben:

Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf.

Jetzt wirst du vielleicht sagen: Ich will das aber nicht! Aber wenn du ein Bein verlieren würdest, müsstest du doch auch lernen, mit der Prothese zu gehen. Und wenn du jetzt, zu diesem Zeitpunkt deines Lebens, als Alleinerziehende finanziell schlechter gestellt bist, dann machst du am besten etwas Gutes daraus. Deine Lage wird sich sicherlich irgendwann bessern, wenn die Kinder betreut sind und du mehr arbeiten kannst. Aber jetzt sollst du dich nicht grämen – denn wenn wir die Lage nicht ändern können, so doch unser Denken darüber.

Was gewinnen wir durch ein einfaches Leben?

Ich würde dir das Konzept ja nicht vorschlagen, ohne dir etwas Tolles in Aussicht zu stellen. Angenommen du findest dich nicht damit ab, momentan weniger Geld zu haben, dann werden deine Gedanken oft, sehr oft um das Thema Geld kreisen. Ändern wirst du die Situation dadurch aber nicht! Wenn du aber deine aktuelle Situation annimmst, sie als Chance in die Arme schließt, dann wirst du dafür anderes gewinnen:

Ressourcen werden freigesetzt: Anstatt über dein Übel zu lamentieren, wirst du kreativ und machst das Beste aus deiner Lage. Nicht: „Ich kann nicht in den teuren Freizeitpark.“ sondern: „Was kann ich heute mit den Kindern machen, das wenig oder kein Geld kostet?“

Du wirst falsche Freunde los: Menschen die einen danach beurteilen, was man HAT, können einem doch gut und gerne gestohlen bleiben.

Du wirst glücklicher: Ganz einfach dadurch, dass du nicht mehr unglücklich über (vermeintlich) zuwenig Geld bist. Denn uns allen ist schon aufgefallen, das die Freude über neue Dinge meist nur kurz anhält.

Du wirst unabhängiger: Betrachten wir es realistisch: Den meisten Kram braucht man nicht. Konzerne brauchen uns, damit wir die Dinge kaufen, um ihren Gewinn zu mehren. Sie bombardieren uns mit Werbung und bauen die Sachen dann so, das sie möglichst schnell kaputt gehen, damit wir neues kaufen müssen. Unser Konsumverhalten ist also meist fremdbestimmt und dient nicht unseren Interessen.

Du schonst die Umwelt: Hey, das ist ein wichtiges Thema! Auch wenn es Großkonzernen ziemlich egal ist, wir haben die Kinder geboren, die auch nach uns noch in dieser Welt leben müssen.

Das Leben der Zukunft wird ein einfaches sein

Als bewusste Vertreter eines einfachen Lebensstils sind wir Visionäre und bereiten unseren Kindern einen gangbaren Weg in die Zukunft. Unser aktueller Lebensstil ist auf unablässiges Wachstum ausgerichtet – und das ist kein tragfähiges Konzept. Es kann so einfach nicht weitergehen. Lies hier einmal nach, warum wir durch ein einfaches Leben Zeit, Geld, Raum und ökologische Ressourcen sparen.

Fazit: Auch wenn wir gezwungen sind, ein einfacheres Leben zu führen, als wir es gewohnt sind oder es uns wünschen, können wir nicht nur mit unserer Einstellung das Beste daraus machen – wir tragen auch etwas zur Zukunft unserer Kinder bei.

Ich hoffe du hast GENUG – ein Dach, ein Bett, Essen und etwas Zeit.

Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug

Epikur, ebenfalls ein griechischer Philosoph

 

 

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Du sollst es nicht nur sagen

du sollst es in dir selbst entdecken.
Wir Frauen, gerade wenn wir alleinerziehende Mütter sind, werden an den Rand der Gesellschaft gedrängt, sind isoliert, gebrandmarkt, unvollständig. Es ist als seien unsere Kinder nur legitim, wenn sie mit einem Mann verknüpft sind. Doch was tun Männer so oft? Sie lassen die Frauen allein, sei es durch dauernde Abwesenheit im Alltag, durch seelisches Aushungern oder gar durch vollständiges Verschwinden, und nicht selten hinterlassen sie dabei einen riesigen Haufen an Scherben oder Problemen. Wer kehrt dann zusammen? Natürlich.

Ich weiß das wir die Kraft in uns tragen

– unser Leben zu meistern – aber es genügt nicht, uns das zu sagen. Wir müssen uns auf den Weg zu uns selbst machen, zu unseren Instinkten, unser eigenen Identität und damit unserer Intuition. Es gibt so viele Identitäten wie es Frauen gibt, wichtig ist nur, dass wir sie finden. Als Kinder lernen wir, brav und gefällig zu sein, artig und angepasst und verlieren den Zugang zu unserer wilden Kraft. Es gilt diese Muster zu durchbrechen und uns von der Konvention zu verabschieden, allen gefallen zu wollen. Es kann uns ganz gleich sein, was andere davon halten, das wir unsere Kinder allein großziehen, oder wie wir das tun – die Situation ist nun einmal so, jetzt werden wir sie bewältigen. Mit erhobenem Kopf und abseits von falschen Freunden, die uns verbiegen wollen oder uns Scham einreden.

Für die meisten von uns ist es normal, dass wir uns eine Zeit lang verlieren

– doch in unserem Inneren webt unsere ureigenste Kraft, unsere Seele weiter ihre Muster, die unter dem liegen was wir wahrnehmen. Wir hören wohl, wie wir zu sein haben, wir sehen ein krankes Idealbild von „Frau“ und erlegen uns selbst die höchsten Ansprüche an unser Muttersein auf (bis wir drohen, daran zu zerbrechen) – aber der Tag kommt, an dem wir unseren Instinkten vertrauen, uns Rat von wohlgesonnenen Mitstreiterinnen holen, uns freundschaftlich und liebevoll austauschen und lernen, unseren Instinkten zu vertrauen – dann werden wir erfahren, dass wir dennoch alles richtig machen.

Clarissa Pinkola Estés beschreibt diesen Punkt, an dem wir uns entscheiden müssen, ob wir uns selbst oder den diffusen Stimmen um uns folgen, diesen Punkt, an dem das Zerrissen-Sein zwischen diesen Wegen auf seinem Höhepunkt ist so:

„Wenn ich schlicht und einfach ich selbst bin, werde ich von vielen abgelehnt und ausgestoßen, aber wenn ich mich willig anpasse lehne ich mich selbst ab, und stoße mich selbst aus meiner Mitte.“

Das ist es, was ich mit Erfolgreich Alleinerziehend meine

– uns selbst nicht zu verlieren, und trotz, oder gerade wegen unserer schwierigen Situation unser Leben für uns und unsere Kinder zu meistern. Der Intuition zu vertrauen ist dabei ungemein hilfreich, denn sie hilft uns zwischen sinnvollen und überzogenen Ansprüchen zu unterscheiden, warnt uns, wenn wir mit unseren Kräften haushalten müssen und ist ein Kompass im Umgang mit unseren Kindern. Ihr zu vertrauen heißt nicht, den Verstand auszuschalten – die beiden sind ein Team, aber sie können nur zusammen arbeiten, wenn nicht eine Seite die Oberhand gewinnt und für immer regiert.

Wie erhalte ich einen besseren Kontakt zu meiner Intuition?

Anregungen findest du in diesem Artikel über intuitive Menschen in der Huffington Post

Lies hier bei „Erziehungslücke“ nach, warum uns durch das isolierte Leben in Kleinfamilien unsere mütterliche Intuition verloren gehen kann

Und in diesem Rückblick auf die Erziehungsratgeber unserer Eltern und Großeltern  bei „Gewünschtestes Wunschkind“ wird deutlich, dass die eigene Intuition besser ist als Ratgeber – denn diese sind oft nur Fähnlein im Wind, die einer Mode folgen

Im Grunde gilt es eine Entscheidung zu treffen

– für unsere Intuition, für unser Leben, für uns selbst, für unsere Kinder. Das erfordert Mut, kann uns verunsichern und gefällt vielleicht manchen Menschen in unserer Umgebung nicht. Aber wie sagte schon Perikles:

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Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Habe den Mut, Deinem Herzen zu folgen.
Habe den Mut, Dinge hinter Dir zu lassen.
Habe den Mut, Nein zu sagen. Habe den Mut, Ja zu sagen.

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#regrettingmotherhood?

Prison pregnancy

Dieser Hashtag geistert durch alle Medien und mir durch den Kopf. Überall tauchen auf einmal Statements von Müttern auf, die ambivalente Gefühle preisgeben. Ist das neu? Wird da wirklich eine heilige Kuh geschlachtet?

Ambivalante Gefühle sind etwas ganz Normales

Weder mag man immer seinen Job, seine Stadt, noch immer sich selbst. Aber ehrlich, im Gespräch mit vertrauten Menschen lässt man diesen unschicklichen Teil ganz unbedarft raus und beklagt sich lautstark über nervende Trotzkinder oder unmögliche Teenager. Ja, die über eigenen. Und viele von uns teilen bei facebook gern und regelmäßig zu Ferienende das Bild, auf dem drei Kinder mit hängenden Schultern und eine glücklich in die Luft springende Mutter mit: Die Schule beginnt wieder! untertitelt sind. Das ist doch ein ganz öffentliches Statement: Gut, das sie jetzt nicht mehr den ganzen Tag zuhause herumhängen und beschäftigt werden wollen. Ich kenne selbst die Beklemmungen zum Ferienbeginn: WIE zum Geier soll ich jetzt meine Arbeit und ein sechs Wochen lang anwesendes Kind unter einen Hut bekommen? Habe ich die finanziellen Mittel für all die netten Ferienprogramme, und auch die Zeit, meinen Sprössling dorthin zu kutschieren?

Das alles hat doch aber nichts mit echter Reue zu tun. Die 23 jüdischen Mütter aus der Studie von Orna Donath meldeten sich bei ihr, weil sie sich mit dem Begriff „Regretting Motherhood“ identifizieren konnten. Und man darf nicht vergessen, das Frauen in Israel mit einem ganz anderen Mutter- und Frauenbild konfrontiert sind, wie Dr. Anette von Alemann dem WDR1 im Interview erklärt:

“ In Israel sind junge Frauen mit hohen Erwartungen konfrontiert, Mutter zu werden – Kinder zu bekommen, auch viele, auch schon früh, häufig schon im Studium. Kinder begleiten ihren gesamten Lebensweg. Dahinter steckt in Israel auch der Wunsch, nach der Dezimierung durch den Holocaust das Volk wieder zu vergrößern. Das ist ganz anders als in Deutschland.“

Und:

“ In der Studie sagen einige Mütter etwa, dass sie eigentlich gar nicht Mutter werden wollten. Sie haben ihr Kind ausgetragen, weil ihr Mann die Partnerschaft davon abhängig gemacht hat. Andere sind – wegen der Kinder – mit einem Mann zusammen, den sie als scheußlich empfinden. Das bereuen sie. Nicht die Kinder an sich.“

Versteht mich nicht falsch: Ich finde es legitim, dass wir auch über ambivalente Gefühle sprechen, sie uns ein- und zugestehen. Das macht uns das Leben nämlich leichter, wenn wir wissen, dass es ganz normal ist, unsere Kinder manchmal gern umtauschen („Bitte einmal mein Leben zurück“) zu wollen. Aber wird dürfen bei all der Debatte auch nicht vergessen, dass wir in Deutschland in einer vergleichsweise privilegierten Situation sind. Es wird immer „normaler“, dass Frauen spät oder eben nie Kinder bekommen. Der eigene Nachwuchs ist viel eher Privatsache.

Muttersein als Lebensinhalt ist enttäuschend

Jede Mutter ist eben auch eine Frau mit Wünschen, Träumen und Zielen, und ich bin überzeugt, dass das Geheimnis von erfolgreichen Alleinerziehenden auch darin liegt, diese Teile des Selbst stetig weiter zu entwickeln. Natürlich dreht sich eine Zeit lang ein großer Teil des Lebens um den kleinen Menschen. Aber im Endeffekt ist die Mama ist Sonne, um die die anderen Sterne kreisen. Wenn die Kinder der wichtigste, vielleicht einzige Lebensinhalt sind, kann das nur in Enttäsuchung enden: Nicht nur das die Last dieser großen Verantwortung, nämlich für das Wohlbefinden der Mutter, viel zu schwer ist um auf den kleinen Schultern zu ruhen, Kinder sind auch nicht bei uns, um für immer zu bleiben. Es ist ja gerade unsere Aufgabe, sie in ihre eigenen Leben hinaus zu schicken, wohl gerüstet mit allem Nötigen.

Denn Kinder zu haben ist nur aus biologischer Sicht der Sinn des Lebens – alles Weitere müssen wir selbst in unserem Leben manifestieren.

Fokussieren wir uns auf das Positive

Nehmen wir zu Kenntnis, dass wir alle ambivalente Gefühle haben. Das wir durch komplizierte Zeiten gehen. Das Kinder manchmal echt nerven können. Aber verlieren wir uns nicht in dem Gefühl, wir hätten lieber alles anders machen sollen. Denn dieses Gefühl liefert uns keine positiven Impulse für unser Leben, es lähmt uns und lässt uns hilflos zurück. Durch welche Brille wir unser Leben sehen, das liegt nämlich in unserer Hand.

Stimmen zu #regrettingmotherhood:

„Mütter die keine sein wollen“ bei SPON

regretting motherhood bei parents don´t

Reue bei fuckermothers

Non, je ne regrette rien, Kolumne von Corinna Berghahn, Osnabrücker Zeitung

Regretting motherhood bei Essential Unfairness

 

Eigentlich wollte ich über das Thema nichts schreiben. Mir tut es im Herzen weh mich in diese Mütter hinein zu versetzen, die zwischen der (ungeleugneten) Liebe zu ihren Kindern und ihren Reue-Gefühlen hin-und hergerissen sind. Aber da man an diesem Thema momentan nicht vorbei kommt, hier meine Frage an dich:

#regrettingmotherhood

oder:

#ichbereuenix

?

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Heute gelesen: Das habe ich gut gemacht! #momsrock

Momsrock-624x624Ich glaube nicht an das Gesetz der Anziehung (du weißt schon – du bestellst dir eine Million auf dein Konto und das Universum reisst sich ein Bein aus, um den Wunsch zu erfüllen), aber ich glaube ganz sicher an das Gesetz der Wahrnehmung. Ist dir aufgefallen, wie viele Schwangere du gesehen hast, als du schwanger warst? Oder wie viele blaue Kinderwagen da auf einmal waren, als du deinen blauen Kinderwagen geschoben hast? Diese selektive Wahrnehmung kann man auch ganz bewusst steuern.

Ich hatte zwischendurch öfter einmal schwierige Phasen mit meinen Kindern, wo sie mir, gelinde gesagt, auf die Nerven gingen und ich zweifelte, ob ich bei ihrer Erziehung nicht vielleicht völlig versagt hätte. Wären sie sonst so anstrengend? So aufmüpfig? Würden sie nicht viel besser auf mich hören, wenn ich eine bessere Mutter wäre?

 

Zu dieser Zeit habe ich nur ihre anstrengenden Seiten gesehen. Und dann bin ich auf einen Trick gestoßen, nämlich mir an jedem Abend drei Dinge aufzuschreiben, die an ihnen toll sind. Ohne Wenn und vor allem, ohne Aber. Und natürlich funktionierte es und innerhalb kürzester war mir wieder klar, das ich da zwei ganz tolle Menschen an meiner Seite habe. Die manchmal ein anstrengendes Verhalten an den Tag legen, aber das ist nicht im kern ihr Wesen.

Mit sich selbst kann man das genau so machen! Und sollte es sogar. All die Selbstzweifel, Schuldgefühle und Versagensängste mal kurz zur Seite schieben und sich bewusst machen: Das habe ich heute (als Mama) gut gemacht! Ohne ABER! Ich fange mal an:

1. Ich habe meine Kleine gelobt, weil sie mit dem Hund draußen war. Das ist eigentlich sowieso ihre Aufgabe, aber ich glaube auch an die Macht der lobenden Worte. 😀

2. Eigentlich war ich müde, aber wir haben einen schönen langen Waldspaziergang gemacht.

3. Ich habe einer ihrer Freundinnen mit einem wichtigen Dokument geholfen.

 

So, jetzt bist du dran. Und für noch mehr Inspiration habe ich hier ein paar #momsrock links für dich:

Stefanie von den Lieblinsgören rockt

Suse von Ich lebe! Jetzt! rockt

Christine von Mama arbeitet rockt

Indre von M i MA rockt (und das als Mom die gern Karriere macht – heeyyy!)

Nicole von Das Elternhandbuch rockt

Und natürlich rockt auch Lucie, die #momsrock ins Leben rief – auch wenn ihre Blogchallenge letztes Jahr auslief

Und DU rockst auch!

 

 

 

 

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Hallo Alleinerziehende!

Herzlich willkommen auf meinem Blog! Hier sammle ich praktische Tipps und gute Bücher für Alleinerziehende.

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