Die 24 Stunden Kitas oder: Im Schlafzeug in den Kindergarten?

Es gäbe viel zu sagen über diesen Plan Schwesigs, mit 100 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren den Ausbau von 24 Stunden Kitas voranzutreiben. Man könnte zum Beispiel fragen, warum das Geld, das ja vorhanden zu sein scheint, nicht den Erzieherinnen gegeben wird, die offensichtlich mit ihren Gehältern unzufrieden sind.

Schlagworte wie Qualität und Betreuungsschlüssel rauschen durch mein Hirn. Aber auch Bindung und Vertrauen.

Mein Hirn sagt, Natürlich, auch eine Nachtschwester muss ihr Kind untergebracht wissen. Aber dann fragt es gleich, warum es in einer staatlichen Institution sein muss. Eine Nanny wäre doch viel praktischer, billiger und könnte sogar ins Haus kommen, wenn sie gebraucht wird. Geld ist da, oder? Natürlich, wir wollen gern um 22 Uhr einkaufen gehen. Und die Frau an der Kasse, die nach dem Rauswurf der letzten hartnäckigen Kunden, dem Check und Abschließen des Ladens + Fahrzeit vielleicht um 23 Uhr oder 23.30 Uhr zuhause ist, hat ja vielleicht auch keine Oma in der Nähe, bei der sie ihr Kind aufgehoben weiß.

Aber warum müssen Eltern denn eigentlich zu diesen Zeiten arbeiten?

Für die Arbeitgeber und Arbeitsagenturen wäre das auch praktisch mit den 24 Stunden Kitas. Erstere müssten immer noch keine Verantwortung für ihre arbeitenden Eltern übernehmen, letztere könnten jede Hartz-Mutti auch in die unmöglichsten Schichtdienste hinein vermitteln. Das wäre prima für die Statistik, aber wie das für die Kinder wäre, fragt keiner. Da gibt es nämlich solche und solche.

2013 gab es 8,1 Millionen Haushalte mit minderjährigen Kindern in Deutschland. Das werden bekanntermaßen auf Dauer weniger, weil hier ja niemand mehr Kinder kriegen wollen, trotz Kita und Krippe. Woran könnte es liegen? Je gebildeter die Frauen eines Landes sind, desto weniger Kinder bekommen sie. Denn sie erkennen, dass im Kreißsaal eine Falle zuschnappt, der sie kaum entrinnen können. Frauen haben von jeher die „Familienarbeit“ übernommen und ihren Männern den Rücken freigehalten. Heute wollen sie – berechtigterweise – auch arbeiten, sich verwirklichen, vielleicht Karriere machen. Die Familienarbeit machen sie zusätzlich. Das nennt man dann Doppelbelastung. Und bei den Alleinerziehenden, da geht es nicht um Selbstverwirklichung, sondern meist ums nackte Überleben. Das ist dann Doppelbelastung mit Armutsgarantie.

Ich habe lange nachgedacht über die 24 Stunden Kitas. Denn mein Bauchgefühl sträubt sich dagegen, das Familienleben zu zerfasern und selbst die frühe Kindheit schon monetären Interessen zu unterwerfen. Ich habe alle Berichte gelesen, die ich darüber finden konnte. Und die Einzelschicksale der Eltern haben mich zu folgendem Schluss gebracht:

Ich muss mein Hirn entscheiden lassen. Weiter ausgebaute Betreuungsmöglichkeiten können die akute Not, die besonders Alleinerziehende trifft, abmildern. Das heißt jedoch auch, dass diese zwischen Job und Familie aufgeriebenen Mütter dann weiterhin harten Belastungen ausgesetzt sind. Und die Kinder? Ich glaube nicht, dass die 24 Stunden Kitas den Kinder zwangsläufig schaden werden. Kinder sind sehr anpassungsfähige Wesen.

Das Dilemma hat jedoch strukturelle Gründe. Frauenberufe sind grundsätzlich unterbezahlt, die Familienarbeit ist ganz unbezahlt und hauptsächlich Aufgabe der Mütter. So hieß es noch bis 1977 in §1356 des BGB: Die Frau führt den Haushalt in eigener Verantwortung. Sie ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist. Fast 40 Jahre später ist diese Passage aus dem Gesetzbuch, nicht jedoch aus den Köpfen verschwunden.

Zweites Problem ist die Vereinzelung der Gesellschaft. Lebten wir in, wie auch immer gearteten, Verbänden zusammen, dann wäre in einer solchen Gemeinschaft die Betreuung der Kinder sicherlich kein Problem. Es würden ja nicht alle gleichzeitig nachts arbeiten, die Kinder wären immer mit ihren gewohnten Menschen zusammen und die Belastung für den Einzelnen wäre viel geringer. Aber ich bezweifle, dass künstlich erzeugte „Großfamilien“ funktionieren können.

Ein weiteres Problem sind die Minijobs, die bevorzugt von Frauen ausgeführt werden. Sie bieten kaum Chancen für Aufstieg oder Weiterbildung, werden zu einer echten Rentenkatastrophe führen und machen Frauen weiterhin abhängig von ihren Männern, wie der focus hier in: Sackgasse Minijob ausführt. Auch der Mindestlohn ändert nichts daran, dass gerade Alleinerziehende trotz Engagement kaum über die Runden kommen, wie diese Reportage exemplarisch veranschaulicht:

Für die Zukunft dieser Frau wäre es besser, wenn sie ihren Sohn noch flexibler in die Kita bringen könnte. Mal ganz davon abgesehen, dass sich mit der Einschulung das Dilemma noch verschlimmert, denn die Klassentür wird auch um 6 Uhr noch nicht aufgeschlossen.

Was wäre denn noch besser als 24 Stunden Kitas?

Ich habe da ein paar Ideen. Wenn wir uns schon nicht mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen anfreunden können, wie es in Finnland jetzt wenigstens experimentell versucht wird, wie wäre es dann mit einem bedingungslosen Kindereinkommen? Eines, von dem man eine gute Nanny oder ein Au Pair bezahlen kann? Die 100 Millionen könnte man, anstatt sie in Kitas zu investieren, auch den Familien geben, die eine flexible Betreuung brauchen. Wir brauchen weiterhin eine Debatte um die Qualität der Kinderbetreuung. Bevor wir weiter ausbauen, muss diese gesichert sein. Der Mindestlohn muss weiter steigen, auch wenn das heißt, das wir dann nicht mehr flächendeckend um 22 Uhr in den Supermarkt können. Dann könnte man vielleicht auch mit einem Teilzeitjob besser „überleben“. Bildungsmöglichkeiten für Mütter müssen ausgebaut, Teilzeitstudieren sollte möglich gemacht werden. Denn eine besser Ausbildung führt zu höheren Löhnen.

Mittel- und langfristig können nur strukturelle Änderungen die Lage der Frauen, Mütter und Alleinerziehenden in unserem Land verbessern. Darum möchte ich mich den 10 Forderungen des Verbands allein erziehender Mütter und Väter voll und ganz anschließen.

Dieser fasst das Problem folgendermaßen zusammen:

„Alleinerziehende sind nicht überproportional arm, weil sie allein erziehen, sondern erstens, weil sie größtenteils Frauen sind und zweitens, weil sie Mütter sind.“

 

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Nur Mut! Mit den Mutkarten von Christa Langheiter

Kleine Ermutigungen für den Alltag kann doch jeder gebrauchen, vor allem, wenn man sich im täglich vielen Herausforderungen stellen muss. Die Autorin, Coach und Auszeit-Begleiterin Christa Langheiter hat dafür ein hilfreiches Produkt entwickelt: Ihre Mutkarten: Nur Mut!

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„Nur Mut!“ eigenet sich auch toll zum Verschenken, denn die Karten kommen in einer liebevoll gestalteten Verpackung. Sie sind in verschiedene Themen aufgeteilt: Zitate, Vorbilder, Tipps und Übungen. Letztere sind zahlenmäßig am meisten vertreten, und das macht auch Sinn: Es handelt sich um konkrete Inspirationen, was man TUN kann, um etwas mehr Mut in seinem Leben zu integrieren. Dabei sind die verschiedensten Themenbereiche abgedeckt: Mut zum Verändern, Mut zum Loslassen, zum Nichtstun, zum Mitgefühl und vieles mehr. Es sind 52 Karten, so dass man sich für jede Woche eines Jahres auf eine der Inspirationen konzentrieren kann. Ich kann diese liebevoll gestalteten Karten wirklich von Herzen empfehlen!

Auf der Seite von Christa könnt ihr mehr über sie erfahren und natürlich auch ihre Mutkarten, das passende Tagebuch und, auf Anfrage, auch handgemachte Muttaschen bestellen.

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(Was Frauen wissen sollten, bevor sie Kinder kriegen) – Solidarität

Verena von mamaberlin hat bei EditionF einen Artikel veröffentlicht: Was Frauen wissen sollten, bevor sie Kinder kriegen.

Auch ich durfte Anregungen zum Thema beitragen. Meine Forderung lautet: Act like Sisters! Lest rein und sagt, was ihr denkt.

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Ich möchte die Gelegenheit nutzen ein wenig mehr auf diesen Aspekt einzugehen.

Ich bin überzeugt, unsere Leben wären viel leichter, wenn wir wohlwollender miteinander umgehen würden. Wir sollten nicht nur unseren Freundinnen gegenüber unterstützend sein, sondern auch anderen Müttern. Ebenso anderen Frauen. Eigentlich allen Menschen, aber das ist natürlich ein großes Vorhaben. Also fangen wir vielleicht mit den anderen Müttern an. Dafür gibt es ein großes Wort – es heißt Solidarität.

Wir alle kennen das gute Gefühl, Unterstützung zu erfahren. Meistens sind es Freundinnen, mit denen uns Emotionen von Wohlwollen und Solidarität verbinden. Wir sind für sie da, sie ebenso für uns. Den Frauen, die uns nahe sind, nehmen wir auch kleine Schwächen nicht übel. Die meisten anderen Mütter betrachten wir jedoch mit kritischen Augen. Woran liegt das?

Wir sind uns nie wirklich sicher, ob wir den richtigen Weg gehen, die richtigen Entscheidungen treffen. Ist es ok, mein Kind in die Krippe zu geben? Über die Stay-at-Home Mama zu lästern, stärkt meine Position, denn es wertet ihre ab. Wieso stillt die ihr Kind so lange – wie kann sie nur die Flasche geben! Tragen, das ist doch vorsintflutlich – warum stehen die mit ihren Kinderwagen ständig um Weg herum? usw. usf.

Was hilft dagegen?

Der erste Schritt ist, zu den eigenen Entscheidungen zu stehen. Es gibt nicht nur einen richtigen Weg. Viele Wege führen nach Rom. Leben und leben lassen. Das hört sich banal an, doch das ist es nicht. Es bedeutet, dein Denken, deine Haltung anderen gegenüber grundlegend zu ändern. Lieber wohlwollend, als neidisch sein. Hilfsbereit, statt misstrauisch. Kannst du der Oma den Einkauf ein kleines Stück tragen? Hast du ein paar Cent für den Bettler übrig? Bückst du dich, wenn die Mutter mit den Armen voller Kind und Einkäufe etwas fallenlässt? Nimmst du das Kind der anderen Single-Mama für einen Nachmittag mit auf den Spielplatz, weil sie wirklich erschöpft aussieht, und du gerade Ressourcen hast? Schenkst du die zu klein gewordenen Kleider weiter?

Und wenn man dann ausgenutzt wird? Wenn man freundlich ist, und der andere ist es nicht? 

Du tust diese Dinge nicht wegen der anderen, sondern weil sie richtig sind. Weil du selbst möchte, dass man dich so behandelt. Und weil du ahnst, dass alles im Leben zurückkommt.

Ja, es fängt schon in der Schule an. Zickenkrieg, Mobbing und Ellenbogen. Unser Denken ist krank, denn das Miteinander, die Solidarität wurde ausradiert. Hier habe ich einen tollen Artikel über dieses „Massendenken“ gelesen (Kreativdenken vs. Konkurrenzdenken), das im Endeffekt nur für sorgt, das wir selbst beschränkt und unglücklich leben, anstatt die Fülle des Lebens erfahren zu können.

Ich höre dich lachen: Fülle? ich weiß nicht einmal, ob ich in meinen Job zurück kann, der Kleine ist schon die dritte Woche krank und die Nachzahlung kann ich beim besten Willen nicht stemmen!

Genau jetzt ist die perfekte Gelegenheit, diese Herausforderung zu meistern. Denn unsere Leben wären leichter, wenn wir alle wohlwollender miteinander umgehen würden. Und jemand muss doch damit anfangen! Lass es uns sein!

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Lasst uns das Leben mit Liebe füllen! Mompreneurs: Janet Schaer

Am 20.Mai sah ich bei Facebook zufällig, dass einen Tag später ein „Mompreneur-Meetup“ stattfinden soll – und zwar hier in Leipzig.

„Im Mai geht es um das Thema „Lebensträume – wie du dein Leben samt Kindern und Selbständigkeit mit Liebe füllst!“ und ich freue mich sehr, dass ich mit Janet Schaer, Gründer von Wohlfühl-Events mit Herzenswärme und Mama von drei Töchtern, eine absolute Expertin in Sachen Motivat2551_janetion und Power für uns gewinnen konnte.“

So beschrieb Michèle Decho von den Mompreneurs das Event. Ich habe nicht lange überlegt und mir gleich ein Ticket gebucht – und was soll ich sagen, es war wundervoll. Es ist einfach ein großartiges Gefühl, zwischen Frauen zu sitzen, die ganz ähnlich ticken wie man selbst, und geballte Kompetenz und absolutes Wohlwollen zu erleben!

Auch Janet Schaer zu erleben war Inspiration pur. Diese Frau sprüht vor Lebensfreude und steckt jeden mit ihrer positiven Energie an. Außerdem hat sie einige wichtige Lebensweisheiten verinnerlicht und kann komplexe Dinge so verständlich darlegen, dass man sie sofort versteht und mit nach Hause nimmt.

Bei mir was das: „Ich will“. Ein so verblüffend einfaches Prinzip, das aber große Auswirkungen hat. Es bedeutet: Wenn ich muss, und das ist ja dauernd der Fall, dann kann mich das bedrücken, belasten, nerven. Dieses Wort ist einfach mit so viel Unangenehmem verknüpft. Wer will schon gern etwas müssen! Wenn ich aber stattdessen sage: Ich will! dann ändert das sofort meine Einstellung zur Situation. Großartig! Erfahrt über über Janet Schaer auf ihrer homepage, und sichert euch eine ihrer tollen Publikationen, zum Beispiel hier auf dawanda:


Büchlein „Lebensträume“ von Janet Schaer
Oft vergessen wir, was wir uns für unser Leben wünschten! Der Alltag und die Menschen, die in unser Leben stürmen, lassen uns unsere Träume verschieben, vergessen und manchmal sogar löschen. Es kommen Kritiken an uns und unseren Träumen dazu – und wer nicht stetig dran bleibt, verliert die wunderbare Leichtigkeit seiner Träume schnell aus den Augen! Dabei fühlt es sich doch sooo wundervoll und frei und entspannt an, wenn wir an unseren Träumen arbeiten und sie womöglich eines Tages leben können!


Büchlein „Ich will!“ von Janet Schaer
Immer, wenn wir etwas wirklich WOLLEN, kommen ganz viele Menschen, und meinen: Das geht nicht! Das macht man nicht! Das kann nicht funktionieren! Dieses Büchlein von Herzen gibt dir Kraft, an deinen Wünschen dran zu bleiben! Nur wer will, der kriegt! Das Anti-Jammerer-Buch!

Lasst uns das Leben mit Liebe füllen! Menschen wie Janet sind dabei echte Vorbilder, denn sie lebt ihr Motto von ganzem Herzen. Mit positiver Energie raus aus dem Tal und die Sache anpacken. Nicht Träume begraben, sondern sie hegen und pflegen. Nicht aufgeben, sondern immer weitermachen – und darin sind wir Alleinerziehende doch Profis, oder?

Dieser Post enthält Werbung!

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Was wirklich zählt #petititonmatteo #daslebenistsokurz

Jeden Tag passieren schreckliche Unfälle. Menschen leiden, kommen zu Tode, Herzen brechen. Wir haben uns beinahe daran gewöhnt, der Tod scheint immer sinnlos. Und manchmal kommt er viel zu früh.

Eine Familie erlitt einen schrecklich Unfall. Ein unbeschrankter Bahnübergang, ein Zug, ein toter Junge. Matteo. Seine Mutter, eine Crafter Kollegin, startete noch aus dem Krankenbett eine Petition. Bitte unterschreibt. Es bringt Matteo nicht zurück, aber es schützt wahrscheinlich andere.

#PetitionMatteo Sichern Sie alle deutschen Bahnübergänge

2015-05-26-1432647239-1325543-tURpiWeRpnanGRB800x450noPad-thumbDas ist Matteo.

 

 

 

Ich kannte Marzia nicht persönlich, aber ich kenne viele, die sie kannten. Das bringt es so nah, und macht mich noch viel mehr betroffen.

Manchmal möchte man eine Decke über seinen Kopf ziehen und die Welt Welt sein lassen. Denn was ist das für eine Welt, die mit Leid und Tod aufwartet?

Marzia, Matteos starke Mutter, findet Kraft in ihrem Glauben. Ich bewundere sie für ihre Stärke. Sie ist eine wunderbare Frau.

Heute hat sie einen Brief an Matteo geschrieben.

Und ich sage euch was. Ganz gleich, wie hart manche Tage oder Wochen sind, das Leben ist  ein kostbares Geschenk, und es ist nur geliehen… Bitte, seid dankbar am Leben zu sein und konzentriert euch jeden Tag auf das Gute und Schöne in eurem Leben. Ihr vergeudet es sonst!

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Alleinerziehende Mompreneur #mompreneurs

#mompreneurs ist ein spannendes Wort, es beschreibt Mütter, die selbstständig arbeiten. Dass ich selbst auch eine alleinerziehende Mompreneur bin, wusste ich bis vor kurzem nicht 😉

Ich habe mich während des Studiums mit meiner kleinen Puppenmacherwerkstatt Immertreu selbstständig gemacht. Dass ich zu diesem Zeitpunkt schon drei Kinder hatte, hängt damit zusammen, dass ich den zweiten Bildungsweg gewählt habe – erst das Kolleg, dann das 10376723_785928051462195_2992774074765610415_nStudium der Philosophie. Das Arbeiten zuhause bot den unschlagbaren Vorteil, für die Kinder da sein zu können. Mittlerweile arbeite ich zusätzlich als Texterin und Autorin, ebenfalls freiberuflich. Das macht mir so viel Spaß, dass ich nach 8 Jahren meine Puppenwerkstatt für Wunschpuppen schließe und nur noch nach Lust und Laune nähen werde.

Ich bin also ein gutes Beispiel dafür, dass Freiberuflichkeit nicht nur eine echte Chance für Alleinerziehende sein kann, sondern gegenüber einem Angestellten-Verhältnis auch echte Vorteile bietet: Ich liebe es, meine Zeit frei einzuteilen und immer für mein Kind ansprechbar zu sein. Natürlich ist Selbstständigkeit nicht das Allheilmittel für jede Single-Mama, aber wenn du mit dem Gedanken spielst, sollst du wissen, dass es möglich und machbar ist.

Und um daran zu glauben, braucht es gute Beispiele!

Zuerst fällt mir da natürlich meine Crafter-Kollegin Suse Bauer von revoluzzza ein. Die Single Mama hat viele Jahre lang ganz entzückende Wesen aus Stoff kreiert und begeistert heute Nähwütige mit tollen Tutorials, Illustrationen und bezaubernden Drucken auf Stoff, aus denen man ganz einfach selbst eine tolle Puppe nähen kann. Manche der Anleitungen sind kostenlos ladbar, so kann man als Mama im Handumdrehen etwas Schönes für sein Kind nähen, zum Beispiel solche süßen Bunnys, die nicht nur zu Ostern gut ankommen.

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Auf der Seite der Mompreneurs habe ich weiter tolle Mompreneurs gefunden – enjoy!

Als erstes ist hier Petra van Laak zu nennen. Die vierfache Single Mama, deren Buch auf meinem Nachttisch wartet und demnächst hier vorgestellt werden will, hat sich von ganz unten nach weit oben gearbeitet. Sie ist seit 2008 selbstständig,  in diesem Bericht kannst du mehr über sie erfahren. Hier gibt sie auch einen elementar wichtigen Tipp, den ich genau so unterschreiben kann: „…Mut zur Lücke! Lasst den Haushalt schleifen – es ist wirklich nicht so wichtig!“

Das ist einfach wahr, alles geht nicht. Ich putze einmal pro Woche und habe keine große Affinität zum Backen oder Kochen. Dafür kann ich Webseiten bauen und pushe den Umsatz anderer mit meinen Texten 😉

Als zweite alleinerziehende Mompreneur habe ich Anna Orlinski gefunden. Sie hat ein Label für Stillmode gegründet und startet damit richtig durch. Zwei Faktoren sind aus meiner Sicht entscheidend für ihren Erfolg: Sie war bereit ein Risiko einzugehen und sie hat Rückenhalt von ihrer Familie. Auch für meinen Erfolg sind meine Eltern unendlich wichtig. Wir haben gemeinsam im Familienbetrieb gearbeitet und auch heute sind sie in meiner Nähe. Dafür bin ich sehr dankbar. Lies hier mehr über Annas Business und lass dich inspirieren!

Alexandra Widmer ist auch eine alleinerziehende Mompreneuer. Die Ärztin und Psychotherapeutin zieht ihre beiden Kinder allein groß, arbeitet als Coach und hilft mit ihrem Blog „Stark und alleinerziehend“ anderen Single Mamas, für ihre Lebenssituation Mut zu fassen und ihre seelische Gesundheit zu erhalten. Ganz nebenbei ist sie auch eine total sympathische Frau. 🙂 Schau mal bei ihr vorbei.

Also, du bist alleinerziehend und suchst nach einer neuen Perspektive? Vielleicht ist Selbstständigkeit auch für dich ein guter Weg. Du wärst nicht die erste alleinerziehende Mompreneur!

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Update Brigitte Mütter als Kolleginnen

Nachdem die Brigitte den umstrittenen Artikel Mütter als Kolleginnen-mehr Fluch als Segen offline genommen hat (das war übrigens nicht das erste Mal, siehe hier: Männer über 25 dürfen kein Skateboard fahren) hat ihn Christine von Mama arbeitet jetzt als Gastbeitrag in ihren Blog aufgenommen. Was ich gut finde, denn nun kann jeder einen Blick auf den umstrittenen Artikel werfen.

Ergänzt wird das Ganze durch ein Interview mit der bekennenden Anti-Feministin Marion Hackl: „Wie war das gemeint?“

Erhellend finde ich das Interview nicht, auf Facebook wurde noch gesagt, es handle sich um missverstandene Polemik, davon ist jetzt keine Rede mehr. Christine schreibt, es sei wichtig die Debatte zu führen … „gerade, wenn die Meinungen so extrem sind.“ Aber der Artikel spiegelt laut Frau Hackl gar nicht ihre Meinung wider. Was soll das Ganze also?

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Ich bin nicht arm

In was für einer Welt leben wir? Unsere Gesellschaft ist unsagbar reich. Aber von den Kindern ist sie genervt, und steckt uns schon selbst damit an. Kinder nerven, sie sind laut und machen Dreck. Kinder behindern den Karriereweg, sie müssen untergebracht werden, damit das Leben möglichst schnell weitergehen kann. Als wären die Kinder nicht das Leben!

ventoWir haben sie doch gewollt! Und wir lieben sie. Und sind täglich hin- und hergerissen zwischen unserem Instinkt und dem Druck, den wir von außen fühlen, der in uns eingedrungen ist. Wir müssen ihnen etwas bieten! Aber wir sehen uns nicht in der Lage, ihnen den Raum zu geben, den sie brauchen. In uns und in unserem Leben. Denn wir müssen fort, hastig, wir eilen von Pflicht zu Pflicht. Sie sind nur eine von vielen.

In was für einer Welt leben wir? In einer Gesellschaft, die Armut aus Mittelwerten berechnet, werde ich immer, immer nur arm bleiben können. Meine Kinder sind nämlich ein Armutsrisiko. Soso. Alleinerziehende und Armut, das wird in einem Atemzug genannt. Arm bin ich aber erst, wenn ich das selber wirklich glaube. Und meine Entscheidungen dadurch verleugne. Arm bin ich erst, wenn ich auf das Wunder des Lebens blicke und denke: Wegen dir bin ich arm.

Ich bin nicht arm. Ich habe das Wunder des Lebens selbst erlebt. Du findest das klingt schwülstig und tippst mit dem Zeigefinger auf deinen Kontoauszug? Ich sage dir, das Leben selbst ist ein unfassbares Wunder. Da war nichts, und dann ist da dieser kleine Mensch. Hast du schon einmal eine Kastanie in die Hand genommen, auf den Mutterbaum daneben geblickt und gestaunt, dass in dieser glatten, runden, braunen Frucht solch ein mächtiger Baum schlummert?

Was zählt schon ein Mensch in unserer Welt? Er zählt nichts, es sei denn er ist ein Produktivfaktor. Ich mache da nicht mit. Ich bin nicht arm. Vielleicht habe ich eine Zeitlang weniger Geld, weil ich meine Zeit dafür verwende, mich um den kleinen Menschen zu kümmern, der in mir schlummerte und dann Wirklichkeit wurde. Unfassbare, wundervolle Wirklichkeit.

Arm ist der, für den das Leben aus nichts anderem besteht als Einkommen und Gewinn. Arm ist eine Gesellschaft, in der die Menschlichkeit nichts zählt. Die unbegrenztes Wachstum postuliert, von dem nur einige wenige profitieren, Der Mensch ist viel mehr als das. Was ist der Mensch? fragte Immanuel Kant. Blick auf den kleinen Menschen der aus dir kam. Du hast die Chance, diese Frage für dich zu beantworten.

Hehre Worte, sagst du, und wie soll das meine Miete bezahlen? Seien wir ehrlich. Wir werden immer die nötige Unterstützung bekommen, die Miete zu bezahlen. Wir werden auf vieles verzichten, aber sind wir deswegen arm? Du bist nicht arm, nur weil du weniger Geld zur Verfügung hast. Nur wenn du diesen Gedanken in dir verankerst, wirst du es sein. Wenn wir Reichtum in Zahlen messen, werden wir es sein. Wenn nichts zählt außer Zahlen, Gewinn und Wachstum, werde wir es sein. Große Teile der Gesellschaft sind es schon. Ich mache da nicht mit. Ich bin nicht arm.

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Sich zerfetzen für die Klickrate von anderen #brigitte

UPDATE: Brigitte hat den Text off genommen, dazu gab es eine kurze Stellungnahme bei Facebook. Sehen wir es als gutes Beispiel, wie man es NICHT macht.

Eigentlich bin ich nicht sauer, es ist so absurd, dass es beinahe lustig ist (aber nur ganz beinahe).

Auf der facebook Seite von „Mama arbeitet“ entdeckte ich heute den link zu diesem Artikel in der brigitte.de (dies ist ein donotlink-Link, um nicht noch mehr gewinnbringenden Traffic auf der Seite zu erzeugen).

Christine (Mama arbeitet) schrieb dazu: Diese Frau spricht aus, was viele denken: Mütter sollten nicht arbeiten. Höchstens auf ganz niedrigem Nivau.

Worum geht es in dem Artikel? Eine Freiberuflerin, die aber schon öfter mit Müttern zusammengearbeitet haben will, findet dass Mütter die schlimmsten Kollegen der Welt sind. Sie telefonieren während der Arbeitszeit dem Babysitter oder dem Kind hinterher, shoppen online und bringen sogar (Komplimente heischend) Fotos der Kinder mit! „Berufstätige Mütter können nämlich vor allem eines in Perfektion: purer Horror sein.“ Und: Mütter nerven. Nicht nur – naturgemäß – ihre Kinder, sondern vor allem auch die Kollegen. Natürlich bringen sie auch nicht die Minimum 100% (da hat eine in Mathe nicht aufgepasst), die viele Jobs erfordern. Für Mütter bräuchte es eine Art Schonarbeitsplätze.

Ich könnte mich jetzt natürlich darüber auslassen und meinen gepfefferten Senf dazu abgeben, ein paar beleidigende Bemerkungen formulieren  oder die Mutter der Autorin ausfindig machen, damit diese auch erfährt dass sie nervt. Aber wisst ihr, worauf ich wirklich sauer bin?

Was ich richtig scheiße finde?

Dass die Brigitte, dieses angebliche Frauenmagazin nur zum Zweck des CLICKBAITINGS, für mehr TRAFFIC und höhere WERBEEINNAHMEN auf ihrer Seite in Kauf nimmt, dass Frauen sich untereinander zerfetzen. Das Mütter nach dem Lesen dieses substanzlosen Artikels noch mehr Druck verspüren, noch mehr Angst haben und das ätzende Kolleginnen einen Grund mehr haben, keine Solidarität zu verspüren, kein Verständnis aufzubringen und jemanden abzuurteilen, nur weil er (sie), dafuq, so blöd war sich schwängern zu lassen.

Es gibt nämlich genug dumme Menschen auf dieser Welt, die leicht beeinflussbar und vielleicht auch etwas träge in der Birne sind, die dann vielleicht wirklich denken (wie Christine befürchtet): Mütter sollen nicht arbeiten.

Nee, ich bin nicht sauer auf die Autorin. Der waren ein paar Scheine genug. Brigitte trägt ganz allein die Verantwortung dafür, und sie machen es auch total geschickt und tarnen es als MEINUNG – hat ja dann mit Brigitte NIX zu tun! Cool, oder?

Ich meine, wer kann das denn wirklich ernst nehmen? Hängt die Arbeitsmoral einer Person von ihrem Familienstand ab? Sind Kinderlose also grundsätzlich immer fleißig und werden nie krank? Scharen sich Kollegen nicht grundsätzlich um Kaffeemaschinen oder in Teeküchen und verplaudern Arbeitszeit? Und warum titelte die Brigitte noch vor ein paar Monaten: Eltern sind produktiver?

Ich finde, eine Medium mit so einer großen Reichweite hat auch eine soziale Verantwortung. Was würdet ihr denn sagen, wenn statt: Mütter nerven dort: Migranten nerven, oder Behinderte nerven gestanden hätte? Wäre das vertretbar gewesen?

Ehrlich, ES KOTZT MICH AN, dass vielen Frauen scheinbar das Solidaritäts-Gen fehlt. Ich kann das nicht nachvollziehen. Weder sollte man sich vor so einen Karren spannen lassen, noch als Redakteurin so etwas anleiern und durchführen. Frauen sind per se weder bessere noch schlechtere Menschen oder Arbeitnehmer, ob nun Mutter oder nicht.

Der Mensch sollte sich stets zum Guten hin entwickeln. Und wem das zu doof ist:

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Sinn und Unsinn von Schuldgefühlen

Schuldgefühle gehören zu den Emotionen, die man am liebsten aus seinem Leben verbannen möchte. Aber haben sie einen Sinn? Ist es wie mit der Angst, die uns daran erinnert, vorsichtig zu sein? Kann man Schuldgefühle sinnvoll nutzen?

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Schuldgefühle entstehen, wenn man glaubt etwas falsch gemacht zu haben. Das kann sogar so weit gehen, dass man sich als ganze Person verurteilt und sich seiner selbst schämt. Das Gute an Schuldgefühlen bzw. einem schlechten Gewissen: Es zeigt, dass wir moralische Werte in uns haben und eine genaue Vorstellung von „richtigem“ Handeln. Unser Handeln unterscheidet sich von dieser Vorstellung, was einen inneren Konflikt erzeugt, Ein Psychopath ist nicht in der Lage, Schuld zu empfinden. Ein schlechtes Gewissen kann uns also helfen, unser Verhalten zu verbessern und unseren inneren Idealen anzugleichen.

Doch Moment! Fühlen wir Frauen uns nicht ohnehin „in die Pflicht genommen“? Lernen wir nicht von klein auf, was wir den anderen alles „schuldig“ sind? Ist nicht Eva schon für den Sündenfall verantwortlich, kleine Mädchen für die Harmonie in ihrer Umgebung und Mütter für den Zusammenhalt in der Familie (und die Bügelwäsche, die Noten der Kinder und die Sauberkeit im Haus)? Gleichzeitig beobachten wir, dass Frauen auf dieser Welt einen geringen Status haben – weibliche Föten sind in manchen Ländern unerwünscht und werden abgetrieben, Frauen dienen in der Werbung als Objekte, sind sexueller Gewalt ausgesetzt und wir Frauen in Westeuropa brauchen eigentlich dringend einen Klon von uns selbst, anders ist der Balanceakt zwischen Arbeit, Kindern und uns selbst eigentlich nicht zu schaffen. Wir stehen also die meiste Zeit unter großem Druck und sind wie ein Kessel, der ab und an hochgeht. Darum sollten wir unterscheiden lernen, welche Ansprüche an uns selbst als Mutter wir wirklich erfüllen können und wollen. Wir müssen uns nicht mit allen Idealen identifizieren, die aus sämtlichen Ecken auf uns einstürmen.

Es gibt ja unheimlich viele Gelegenheiten, uns schuldig zu fühlen.

Ich bin schuld an unserer Trennung. 

Jetzt müssen meine Kinder leiden, nur wegen mir.

Hätte ich nur dies, oder jenes getan/vermieden.

Ich war unzulänglich/habe rumgebrüllt/war ungeduldig/habe die Türen geknallt/überzogene Strafen erteilt/war abwesend/habe Vorwürfe gemacht/hatte keine Zeit/habe nicht zugehört/ ICH BIN EINE SCHRECKLICHE MUTTER.

Doch welche Ideale in uns haben wir verletzt, dass wir uns schuldig fühlen, weil wir FEHLER MACHTEN? Könnten unsere Kinder lernen, wie das Leben funktioniert, wenn wir PERFEKT wären?

Du hast ein schlechtes Gewissen? Prima! Das ist deine Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen. Gestehe deine Fehler ein, entschuldige dich bei deinem Kind und sage dir:

Ich habe mein Bestes getan. Denn mehr geht nicht.

Die Schuldgefühle selbst helfen dir nicht weiter, sie machen dich nur klein und führen in eine Sackgasse. Was nützt es deinem Kind (oder dir), wenn du dich wegen des Rumbrüllens und Türenknallens schuldig fühlst? Richtig, nichts.

Du hast dein Bestes getan. Dennoch hast du Fehler gemacht. Du lernst daraus, und beim nächsten Mal vermeidest du die Fehler. Oder beim übernächsten.

Dein Schuldgefühl ist nicht angemessen. Es macht nichts ungeschehen. Es ändert die Situation nicht. Das kannst nur du selbst. Darum nimmst du dieses Gefühl zu Kenntnis und entscheidest dich, ihm nicht zu folgen. Du folgst deiner Vision von einem Verhalten, das einem angemessenen inneren Ideal eher entspricht. Nicht der Schuld. Es gibt keine Schuld. Denn es gibt keine Möglichkeit, ein vollkommenes Leben zu führen. Wir werden immer wieder Fehler machen, weil wir Menschen sind.

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